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Umfrage

Neuregelung der Ladenöffnungszeiten?

In Nordrhein-Westfalen beginnt gerade eine spannende Debatte über eine Neuregelung der Ladenöffnungszeiten. Lesen Sie dazu auch die Auseinandersetzung mit dem Thema vom 21. Januar hier auf thorstenklute.de. Wie denken Sie darüber? Sollen die gesetzlichen Landeöffnungszeiten im Land verändert werden? Und wenn ja, wie?
Ja, ich bin für eine Neuregelung der Öffnungszeiten und zwar: Mo - Fr von 6 - 20 Uhr, Sa. von 6 - 18 Uhr, So an nur vier Sonntagen pro Jahr.
Ja, ich bin für eine Neuregelung, und zwar: Mo - Fr von 6 - 22 Uhr, Sa von 6 - 18 Uhr und vier Sonntage pro Jahr pro Stadt.
Werktags soll alles beim Alten bleiben, der Sonntag hingegen besser geschützt werden, indem es nur noch pro Stadt und nicht mehr pro Stadtteil vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr geben darf.
Der Sonntagsschutz soll schon am Sonnabend beginnen und deshalb sollen die Geschäfte an Sonnabenden ab 18 Uhr schließen. Die verkaufsoffenen Sonntage sollen auf vier pro Jahr pro Stadt begrenzt werden und ansonsten soll werktags alles beim Alten bleiben.
Nein, die jetzigen Regelungen zu den Ladenöffnungszeiten sind gut. Es soll alles so bleiben wie es ist.
Ich bin unentschlossen.
Hier alle Umfragen auf einen Blick.


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Meldung:

30. August 2009
SPD, FDP und Grüne gewinnen deutlich hinzu

Historisches Ergebnis bei Ratswahl

Das Ergebnis der Wahl zur Stadtvertretung. Quelle: Infokom GT.
Die Sitzverteilung in der Stadtvertretung. Quelle: Infokom GT.
Nicht nur der Bürgermeister, sondern auch die Versmolder Stadtvertretung wurden am 30. August gewählt. Die Wahl endete mit einem historischen Ergebnis. Erstmals in der Geschichte der Stadt wird die Versmolder SPD um Patrick Schlüter und Liane Fülling stärkste Fraktion im Rat sein. Sie erhielt 43,42 Prozent und 16 Mandate. Auch die FDP und die Grünen konnten deutlich hinzu gewinnen.

FDP und Grüne mit jeweils zwei Mitgliedern mehr
So kam die FDP auf 13,01 Prozent der Stimmen (fünf Mandate), die Grünen auf 9,58 Prozent (vier Mandate). Beide Parteien konnten damit jeweils zwei Mandate im Stadtrat hinzugewinnen.

Herbe Verluste bei der CDU
Herbe Verluste hingegen musste die CDU hinnehmen. Sie erzielte 28,87 Prozent der Stimmen und verlor damit fast 13 Prozentpunkte gegenüber dem Ergebnis 2004. Bereits bei der letzten Wahl vor fünf Jahren hatte die CDU über elf Prozentpunkte verloren. Im neuen Rat werden die Christdemokraten mit elf Mitgliedern vertreten sein.

Verluste auch bei der UWG
Verluste gab es auch bei der UWG. Sie zieht mit zwei Mitgliedern in die neue Stadtvertretung ein und bekam 5,12 Prozent der Stimmen. Das sind 2,76 Prozent weniger als bei der Kommunalwahl 2004.

SPD gewinnt 16 von 17 Wahlkreisen direkt / Hardiek holt bestes Ergebnis
Eine deutliche Sprache auch bei den Direktmandanten. In 16 von 17 Wahlkreisen lagen die Kandidaten der Versmolder SPD vorne und holten die Mandate direkt. Dabei erzielte Versmolds Stellvertretender Bürgremeister Horst Hardiek in seinem Peckeloher Wahlkreis mit 54,99 Prozent das mit Abstand beste Ergebnis. Bemerkenswert sind auch die Ergebnisse von Heiner Kamp (FDP) in einem Innenstadtwahlkreis und Jutta Redecker (Grüne) in Bockhorst. Kamp holte für seine Partei 28,77 Prozent, Redecker 22,78 Prozent. Bei der UWG ragt Susanne Stuckmann-Gale heraus, die in einem Innenstadtwahlkreis 9,23 Prozent der Stimmen erhielt. Den einzigen direkten Sitz der CDU holte Marianne Kampwerth in Oesterweg.

Größerer Rat durch Überhangmandate
Das deutliche Votum der Versmolderinnen und Versmolder bei der Verteilung der Direktmandate führt zu einer Vergrößerung des Rates. Hatte die Stadtvertretung bisher 34 Mitglieder plus Bürgermeister, werden es nun 38 plus Bürgermeister sein. Das liegt an den Überhangmandaten, die durch die hohe Anzahl an direkt gewonnenen Wahlkreisen der SPD entstanden sind. Diese Überhangmandate werden nach dem Wahlrecht durch zusätzliche Ratssitze bei anderen Parteien ausgeglichen.

SPD sucht Zusammenarbeit mit allen Parteien
Die SPD, die erstmals in der Geschichte der Stadt mit Liane Fülling und Udo Brune auch die beiden Versmolder Kreistagswahlkreise direkt holt, deutete noch am Wahlabend ein Zugehen auf alle anderen im Rat vertretenen Parteien an. So stellten Patrick Schlüter und Liane Fülling von der Versmolder SPD stellten klar: "Wir werden die Zusammenarbeit mit allen Parteien suchen."

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